Automobile Grundlagenermittlung

Um erfolgreich SINs (Special Interest Networks) konzeptionieren zu können, muss man regelmäßig runter vom “digitalen Elfenbeinturm” und ran an die Basis. Was nützen die besten Features und Gimmicks, wenn sie vollkommen an der Zielgruppe vorbeigehen?

Nun ist das Thema Auto (auch im Zusammenhang mit Fotografie und Selbstdarstellung) kein allzu großes Mysterium. Ein Besuch der Automobil- & Tuning Messe Erfurt macht aber deutlich, dass ein nicht unwichtiger Teil der avisierten Zielgruppe nicht nur klare Präferenzen hat, sondern auch unmittelbare und mittelbare Interessensschwerpunkte bedient haben will. Ein Beispiel: Um ein Online-Portal zu entwickeln, welches auch auf Customized Cars eingeht, dürfen neben den klassichen Tuning-Themen Motoren, Fahrwerke und Body-Kits auch Informationen rund um Audio-Equipments, Entertainment-Packages und sonstige Onboard-Electronic nicht fehlen. Die Ära der Muscle-Cars mit dicken Motoren in öligen Motorräumen, die lediglich auf den Boulevards von Ampel zu Ampel donnern, ist mehr oder weniger vorbei. Heutige “Rides” sind Gesamtkunstwerke. Auch unter der Motorhaube und im Kofferraum. Und DAS will exponiert werden!

Ein Blick auf die aktuellen Modelle der Automobilhersteller bestätigt übrigens diesen Trend. Vermeintlich normale Brot- und Butterautos sehen heute im Stand schon aus, als hätten sich Tuner mit ins Entwicklungsteam eingeklinkt. Navigations- und Entertainmentpakete sind bald nicht mehr nur zusätzliche Aussattungsoptionen, sondern fast schon Standard. Auch ein Blick unter die Motorhaube aktueller Fahrzeuge zeigt nicht nur technische Notwendigkeiten, sondern meist auch durchgestaltetes Technik-Layout. Gewollter Nebeneffekt: da traut sich kaum noch ein Garagenschrauber dran!

So oder so war die Messe überaus interessant und hat einige neue Impulse für das PIC a RIDE - Projekt gebracht. Eine kleine Galerie mit Messeeindrücken gibt es hier zu sehen.

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